Parental SkillScan (PSS) – Beispielreport

Auszüge aus einem Demo-Profil. So sehen Teilnehmende typische Elemente ihres individuellen Reports.

Skala: Stanine 1–9 (niedrig → hoch). Werte sind Demo-Daten. S-C-O-P-E-Reihenfolge

Übersicht der ausgewählten SCOPE-Skills

  • S2 – Emotionale Selbstführung Top
    7
  • C2 – Sicherheit & Halt geben Low
    4
  • O2 – Klar führen & einbeziehen Low
    3
  • P2 – Selbständigkeit ermöglichen Top
    6
  • E2 – Souverän bleiben in Konflikten Top
    8

Hinweis: In Vollreports werden alle 11 Subskalen incl. Bereichswerte (S,C,O,P,E), Lernzuwachs und Vergleichsmaßstäbe dargestellt.

Einordnung – auf einen Blick

  • Top-Skills (Beispiel): Emotionsregulation (S2), Delegation/Autonomie (P2), Konflikt-Souveränität (E2).
  • Low-Skills (Beispiel): Partizipative Klarheit (O2), Alltags-Sicherheit & Halt (C2).
  • Transferidee: Top gezielt sichtbar machen; 1–2 Low-Felder mit Mikro-Routinen trainieren.

Die nachfolgenden Seiten zeigen je einen Top- und Low-Skill mit kurzen Job-Impulsen als Auszug.

Auszug: Interpretation & Transfer

Top-Skill: E2 – Souverän bleiben in Konflikten

Dieser Wert deutet darauf hin, dass die/der Teilnehmende in angespannten Situationen ruhig bleibt, Perspektiven sortiert und Eskalationen strukturiert deeskaliert. Im Alltag zeigt sich das u. a. durch klare Sprache, aktives Zuhören und das Benennen nächster Schritte.

Job-Transfer: In Meetings oder Klärungsgesprächen Sicherheit geben, Gesprächsstruktur anbieten (Ziel – Optionen – Entscheidung), Trigger früh erkennen und Tempo rausnehmen. Vereinbarungen präzise festhalten.

Mini-Routine

  • STOP-ATEM (3 Atemzüge) → Ziel klären2 OptionenVereinbarung.

Low-Skill: O2 – Klar führen & einbeziehen

Hier besteht Potenzial, Erwartungen transparenter zu machen und Beteiligung gezielt zu strukturieren. Häufige Anzeichen: implizite Annahmen, unklare Entscheidungswege, wenig Einbindung bei Auswirkungen auf andere.

Job-Transfer: Entscheidungswege explizit machen (wer entscheidet, bis wann, nach welchen Kriterien), kurze Beteiligungsschleifen einbauen und Rollen klären (RACI/„wer macht was bis wann“).

Mini-Routine

  • Vor jedem Termin 1 Satz Ziel + 1 Satz Erwartung + 1 Satz Entscheidungsmodus notieren & aussprechen.

Praxisfragen (Selbstreflexion)

  • Wo habe ich in letzter Zeit eine Eskalation gut abgefedert – welche Schritte genau waren hilfreich?
  • Welche Entscheidung steht an – wie mache ich Ziel, Kriterien und Beteiligung klar?
  • Welche 1–2 Situationen in der kommenden Woche eignen sich, um meine Mini-Routinen anzuwenden?

Reflexion & nächste Schritte

3-Schritte-Plan

  • Fokus wählen: 1 Top-Skill verstärken, 1 Low-Skill entwickeln.
  • Mikro-Verhalten festlegen: z. B. „Feedback strukturieren: Wahrnehmung → Wirkung → Vereinbarung“.
  • Evidence sammeln: 2-Min-Notiz nach Schlüsselterminen; wöchentliches Mini-Review.

Optional: Kurz-Check-in mit Führung/Coach alle 2–3 Wochen stärkt Verbindlichkeit und Lernzuwachs.

Was enthält der Vollreport?

  • Alle 11 Subskalen in S-C-O-P-E inkl. Bereichswerte.
  • Top/Low-Analyse und Lernzuwachs (Selbsteinschätzung im Verlauf).
  • Spillover (Erwartung & Erfahrung) mit kurzer Einordnung.
  • Konkrete Transferimpulse und Reflexionsfragen pro Skill.

Auf Wunsch: anonymisierte Gruppenanalyse ab ~30 Teilnehmenden.

Hinweis & Kontakt

Dieser Beispielreport zeigt Auszüge. Inhalte und Texte sind urheberrechtlich geschützt. Für Demo-Zugänge, Piloten oder Fragen:

WorkFamily-Institut · Joachim Lask
E-Mail: lask@workfamily-institut.de

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